EmK Laichingen
Bezirk der
Evangelisch-methodistischen Kirche
in Laichingen
Mittwoch, 22. Mai 2013

Stabwechsel des Laienmitglieds am 23./24.07.2011

Am Samstag, den 23.07.2011, traf sich ein Großteil der Gemeinde, um „Unsere
Inge“ aus dem Amt als Laienmitglied zu verabschieden. Im Foyer wurden alle mit einem Aperitif begrüßt, der farblich perfekt auf Inges Haare abgestimmt war - er schmeckte darüber hinaus auch noch sehr lecker. Das Gleiche galt für‘s anschließende Essen: das Fleisch war sehr gut und die Salate ließen keine Wünsche offen.
Gesättigt trafen sich dann alle im Kirchenraum, zu einer „Stunde der Überraschungen“. Eröffnet wurde diese vom Projektchor, der ein Medley aus „Oh when the saints“ und „Bau nicht dein Haus auf den losen Sand“ zum Besten gab. Es folgte ein Gedicht von Reni Haase, dessen Quintessenz war: „die Ursache aller frohen Dinge, ist mit Abstand unsere Inge.“ Danach erfreuten uns Wolf-Dieter und Erich mit einem Musikstück, bevor dann zwei große (Beate und Dietmar) und ein kleiner Engel (Sarah) zu fetzigen Rhythmen (Sing Halleluja...) nach vorne tanzten. Sie trugen ein Gedicht vor, in dessen Verlauf Inge von vielen Gemeindegliedern Geschenke bekam, zum Beispiel Schokolade von Renaade, eine Schmerztablette von Babette oder einen Kräutertee von Dorothee. Nach diesem lustigen Auftritt kam ein etwas granteliger Typ auf die Bühne, der sich als Wilhelm vorstellte (im richtigen Leben heißt er Martin) und gleich klarstellte, dass er hier als Hausmeister die gute Seele sei und immer für Ordnung sorgen würde. Er trug ein Gedicht mit sehr eigenwilligen Reimen vor und ermahnte uns abschließend, nicht zu viel Unordnung zu hinterlassen. Doch dann war Schluß mit lustig. Inge wurde gebeten, nach vorne zu kommen und während das Lied „Für mich soll' s rote Rosen regnen“ lief, überreichten 12 Männer aus der Gemeinde ihr rote Rosen – der Erste ihr Sohn Jan und als Letzter ihr Mann Reinhard. Anschließend musste Inge, unterstützt von zwei Helfern, anhand derer, die aufstehen, erkennen, welche Gemeindegruppe gesucht wird. Als diejenigen gesucht wurden, die schon einmal von Inge gedrückt worden waren oder schon mit ihr gelacht hatten, tat sie sich etwas schwer, weil da einfach alle aufstanden … ! Als Nächtes wurde das Geschenk überreicht, wobei es hier zu einer kleinen „Stolperpanne“ kam. Inge bestand diesen letzten Stresstest jedoch glänzend und ließ auch die dann tatsächlich überreichten Weinflaschen nicht fallen. „Das wünsch ich dir“ , ein musikalisches Geschenk von Jan, stand als Nächstes auf dem Programm. Abschließend wurde dann von Birgit und Helga ein Buchzeichen überreicht mit dem Bild der 12 Körbe, die bei der Speisung der 5000 übrig geblieben sind, als Symbol für die 12 Jahre im Amt und dem Aufdruck: „Was davon bleibt … !?“ Zum Abschluss sang der Projektchor ein Abendlied, bevor sich dann alle am Nachtischbuffet bedienen und den gelungenen Abend ausklingen lassen durften. Hierfür ein ganz herzliche „Dankeschön“ an das Organisationsteam rund um Birgit.
Bereits am nächsten Morgen ging es weiter mit den Feierlichkeiten. An diesem Sonntag war der offizielle „Stabwechsel“. Eröffnet wurde der Gottesdienst von Mara und Levin, bevor uns dann die Jugendlobpreisband in die Anbetung führte. In seiner Predigt legte Wolf-Dieter dar, dass Gemeinde immer in Bewegung sei und nicht für sich allein lebe, sondern immer das Anliegen habe, dass noch mehr Menschen unseren Gott erfahren. Im Anschluss daran folgte der Dank an Inge und Tom samt ihren Ehepartnern, sowohl verbal als auch vom Projektchor gesungen. Dann überreichten diese zwei – quasi als letzte Amtshandlung – die Staffelhölzer an ihre Nachfolger. Diese „Hölzer“ waren sehr schön gestaltet: ein Teil war ganz klar strukturiert und der Andere eher blumig und kreativ. Diese Muster waren als Bild für die Gemeinde gedacht, die ja auch aus sehr unterschiedlichen Leuten besteht. Gefüllt waren die Stäbe mit hilfreichem Inhalt, bestehend aus einer Überraschung, Dingen für das leibliche Wohl und ermutigenden aber auch herausfordernden Bibelversen. Inge und Tom überreichten ihren Nachfolgern Dietmar und Helga natürlich auch ein Buchzeichen – Tradition verpflichtet! Dieses trug die Aufschrift aus Matth. 6, 21: Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. Abschließend wurden die „Neuen“ gesegnet, sie wurden bevollmächtigt und in die Leitungsverantwortung gerufen.
Wir als Gemeinde bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei Inge und auch
bei Tom für den Dienst der vergangenen Jahre und wünschen Dietmar und Helga Gottes Segen, seine Kraft und Gelassenheit für ihr Amt.

Kristina Wörz


Seniorenausflug nach Bad Ditzenbach am 15.07.2011

Am Freitag, den 15. Juli 2011, schwärmten 18 unserer Senioren aus. Mit 5 Autos ging es nach Bad Ditzenbach ins Kräuterhaus St. Bernhard.

Nach der freundlichen Begrüßung wurde uns ein Film über die Herstellung der vielfältigen Produkte des Hauses gezeigt. Die Rohstoffe (Blüten, Früchte, Blätter) kommen aus kontrolliertem Anbau aus Deutschland, aber auch aus tropischen Gebieten.

Weiter ging es mit einem kurzen Fachvortrag über gut bzw. weniger gut funktionierende Gelenke und was deren Beweglichkeit beeinträchtigen kann. Für die ältere Generation hat die Referentin natürlich viel Bewegung empfohlen - wobei längeres Training in gemäßigtem Tempo einem kurzen „Leistungssport“ vorzuziehen sei. Ganz wichtig sei auch, dass im Körper das Saure/Base-Verhältnis stimme. In heutiger Zeit sei häufig eine Übersäuerung zu beobachten. Empfohlen wurden selbstverständlich Präparate aus dem Hause St. Bernhard, die die Balance im Stoffwechsel wieder herstellen und die Organe Magen, Darm, Leber und Nieren unterstützen bzw. entlasten.

Beim anschließenden Rundgang im Kräutergarten konnten wir dann die große Kollektion der winterharten Heilpflanzen bestaunen. Da diese oft unscheinbar aussehen, wurde mit zusätzlichen Zierpflanzen eine tolle Farbkomposition in zehn Themenbereichen erreicht.

Vom schönen Wetter begünstigt, machte es Spaß, durch diese lehrreiche Botanik zu „wandeln“ oder im Pavillon sitzend, Meeresluft zu schnüffeln - Pardon- einzuatmen.

Mit einem gemütlichen Vesper in Gosbach klang der Nachmittag aus.

Richard Frasch


Bathseba in Laichingen

Rund 70 Teenies und Mitarbeiter haben bei Ihrer Ostertour am Samstag, den 30. April 2011 in Laichingen Station gemacht. Die von ADONIA e.V. verantwortete und von der Evangelisch-methodistischen Kirche, Gemeinde Laichingen, auf die Alb geladene Gruppe mit Chor, Theaterspielern, Tänzern und Erzählern brachte in diesem Jahr das Musical „Bathseba“ auf die Bühne. Die biblische Geschichte um König David, der seiner Nachbarin Bathseba beim Baden zusieht und schließlich über eine Leiche geht, um sich diese Frau zu nehmen, wurde in ihrer ganzen Dramatik vorgetragen. Der Einstieg mit der Hochzeit zwischen Bathseba und ihrem Mann Uria  mit dem Versprechen gegenseitiger Treue schlug gleich zu Beginn nachdenkliche Töne an. Spannend wenig später der Chor mit seinem Lied „Nicht zu spät, Du kannst noch stoppen“, der den Punkt markiert, ab dem es für David kein Zurück mehr gibt und das Schicksal seinen Lauf nimmt. Dramatischer Höhepunkt des Stücks dann der Tod des Erstgeborenen von David und Bathseba, bevor klar wird: der zweite Sohn dieser Beziehung wird Davids Nachfolger auf dem Thron: Salomo. Auf Davids Reue  hin folgt Gottes Vergebung. Er gewährt einen Neuanfang – vom Chor dargestellt mit dem Lied „Es geht weiter, Gott hat den perfekten Plan“.

Am folgenden Sonntag bereicherte der ADONIA-Chor auch den Gottesdienst zum Wissensspiel der Einsegnungskinder in der Evangelisch-methodistischen Kirche, bevor die Teilnehmer der Tour, sowie ihre Mitarbeitenden wieder den Heimweg in den Alltag antraten.

Die Evangelisch-methodistische Kirche, die einen nicht geringen Anteil an der Organisation des Konzerts hatte, dankt herzlich allen Quartiergebern und Helfern bei Werbung, Verpflegung, Fahrten, sowie beim Auf- und Abstuhlen der Halle.

Wolf-Dieter Keßler


Innehalten und aufatmen

Diese Sehnsucht ist in uns allen. Oft fehlt uns die Gelegenheit dazu. Manchmal geht das unter im Trubel des Alltags. Da hilft es, einfach mal das Haus zu verlassen und an einen Ort zu gehen, wo das leichter möglich ist. Diese Gelegenheit boten die Stundengebete von Gründonnerstag bis Ostersonntag. So bestand an sieben Terminen Gelegenheit sich in der Kirche zu treffen, um zu singen, zu schweigen, auf Texte der Osterbotschaft zu hören und Psalmen zu beten. Eine kleine Gruppe von Gemeindegliedern nutzte dieses Angebot. Wir sollten an dieser Form dran bleiben, und da wir jetzt einen Raum der Stille haben, verfügen wir auch über das passende Ambiente.                                                                        

Alfred Schmid


Passafeier am Gründonnerstag

Es war ein besonderer Abend, an dem wir als Gemeinde den Beginn des Passafestes, den sog. Sederabend (Seder = Ordnung), miteinander feierten. Nach einer Einführung saßen wir an festlich gedeckten Tischen. Unser Pastor Wolf-Dieter Keßler leitete uns souverän durch die jüdische Haggada (Handlungsanweisung ), einer  bestimmten Ordnung, nach der messianische Juden, das sind Juden, die Jesus von Nazaret als ihren Messias erkannt haben,  diesen Abend gestalten. So feierten wir Christen in bewusstem Rückgriff auf uns unsere jüdischen Wurzeln. Wir sind  geistlich verbunden mit unseren jüdischen Geschwistern, weil der Apostel Paulus im Römerbrief (Kap 11 ) schreibt , dass wir Gläubigen aus den Nationen  wie ein Trieb eingepfropft sind in den Ölbaum Gottes gemeinsam mit den gläubigen Juden. Wir gehören zusammen, denn es ist ein Gott und der eine Messias, der uns beide erlöst.

Das Passafest erinnert an die Befreiung Israels aus der Knechtschaft Ägyptens. Verschiedene symbolische Speisen und Handlungen machen die Geschichte lebendig: Salzwasser steht für die vergossenen Tränen, die Schärfe des Meerrettichs für die Leiden in Ägypten, ein braunes Fruchtmus für die Herstellung von Lehmziegeln und ein Knochen für das Opferlamm. Besondere Bedeutung haben die drei Matzen, die ungesäuerten Fladenbrote, die Gott Vater, den Sohn und den Heiligen Geist darstellen. Die mittlere Matze steht für Jesus Christus, der  am Kreuz starb, begraben wurde und aus dem Grab auferstand.

Ein  kleiner Teil der Sederfeier  ist das Abendmahl, wie wir es kennen. Als Jesus das letzte Passa feierte, nahm er den mittleren Matzen, der schon zuvor zerbrochen worden war, und verteilte ihn an die Jünger und gab eine neue Deutung: „ Das ist mein Leib… .“

Vier Kelche werden im Verlauf des Sederabends getrunken: Es sind die Kelche der Heiligung, des Gerichts, der Erlösung und der Hoffnung. Beim dritten Kelch, dem Kelch der Erlösung, bezeichnete Jesus den Wein als sein Blut. Damit hat sich Jesus eindeutig als das wahre Passalamm geoffenbart, das die Sünde der Welt trägt, befreit von der Macht der Sünde und des Todes und neues, ewiges Leben schenkt. Der Becher der Hoffnung erinnert uns an das Wiederkommen unseren Herrn in Macht und Herrlichkeit.

Zur Liturgie gehörten selbstverständlich die Geschichte vom Auszug der Israeliten aus Ägypten, Lobpreis in Liedern und Psalmen, Gebete, Texte aus den Evangelien, Briefen und der Offenbarung. So leuchtete die ganze Heilsgeschichte und eine Fülle göttlicher Verheißungen auf, ein Grund zu großer Freude und Dankbarkeit gegenüber Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus, den auch wir als unseren Vater kennen.                   

Barbara Straub


Seniorenausflug nach Blaubeuren am 18.03.2011

Sei nicht so sicher im Blick auf den morgigen Tag;

denn du weißt nicht, was er dir bringen wird.

                                           Sprüche Salomons 27,1

Zwanzig echte, angehende und möchte-gerne Senior(inn)en trafen sich in Blaubeuren, um eine Führung durch den Klosterinnenhof und zum Hochaltar mitzumachen.

Natürlich erhoffte man sich bei der Planung einen schönen Frühlingstag. Der Tag war jedoch recht kühl, aber wenigstens trocken. (siehe 27,1)

Die Stimmung war ausgezeichnet und nach kurzem Fußmarsch erreichten wir die Klosteranlage.

Doch dann kam die Nachricht, dass wegen Renovierungsarbeiten kein Zutritt zum Innenbereich möglich sei. (siehe nochmals 27, 1)

Spätestens jetzt konnte man die abgeklärte Gelassenheit der echten, angehenden und möchte-gerne Senior(inn)en feststellen.

Und da unser humorvoller Führer Peter Schmid viele interessante Anekdoten und ein reiches Detailwissen vermitteln konnte, wurde die Führung im Außenbereich trotz der unerwarteten Programmänderung doch noch zum spannenden Erlebnis.

Die reichhaltige und wechselvolle Geschichte des Klosters und der Stadt Blaubeuren wurde uns plastisch vor Augen geführt. Auch so manche charaktervolle Persönlichkeit, welche hier wirkte oder verweilte, konnte uns P. Schmid vorstellen.

Nach 1 ½ Stunden kroch uns die Kälte dann aber doch langsam in die Knochen und wir machten uns zielstrebig auf Richtung Innenstadt.

Der Weg führte durch Klein Venedig, vorbei an der ehemaligen Friedhofskapelle beim Spital sowie am Kleinen Großen Haus und am Großen Haus bis zum Rathaus. Auch bei diesem Rundgang konnte man noch manches interessante Detail erfahren.

Im Hotel Löwen konnte sich unser ausgekühlter Teilnehmerkreis schließlich regenerieren und den Nachmittag ausklingen lassen.

Gott schenkte uns in schöner Gemeinschaft einige wertvolle Stunden!

Hans Schwenkschuster


Eröffnung Café Pause

Am 04.02.2011 starteten wir zum ersten Mal öffentlich unser neu gegründetes "Café Pause". Alles war vorbereitet: Tische liebevoll gedeckt, frischer Kuchen dekoriert, kalte Getränke sowie die Kaffeemaschinen standen bereit. Die Mitarbeiter waren gespannt, wie das Café angenommen wurde und wir alle wurden angenehm überrascht. Zwischen 20 - 25 Personen (aus der Gemeinde und auch Fremde) besuchten unser Café und hielten es lange aus. Es war bunt gemischt: junge Mütter mit Kindern, Alleinstehende und Ehepaare. Es wurde sich angeregt unterhalten, gelacht und geplauscht. Genau so, wie wir es uns vorgestellt haben.

Eine "Holzfigur", die am Bürgersteig aufgestellt war, lud ebenfalls ein und mancher Spaziergänger wurde darauf aufmerksam.

Wir sind gespannt auf das nächste Treffen und hoffen, dass es eine gute Einrichtung wird, um einfach mal "die Seele baumeln zu lassen".

Inge Müller-Alefs


Infoabend mit Reinhold Frasch vom 24.07.2010



Foto von Wolf-Dieter Keßler

Gemeindegründung in Europa. Ein Erfahrungsbericht

Kirche ist lebendig. Nach wie vor gibt es Gemeindegründungen. Auch in Europa. Prediger Reinhold Frasch, Liebenzell, hat über 10 Jahre mehrere Gemeindegründungsprojekte in Spanien geleitet. Seit einem Jahr ist er zuständig für die Begleitung und Schulung von Mitarbeitern in der Gemeindegründungsarbeit und Gemeindeaufbauarbeit der Liebenzeller Mission in Nord- und Mitteleuropa. Reinhold Frasch, von Haus aus Methodist aus Machtolsheim, kam zu einem Informationsabend nach Laichingen um über seine Erfahrungen und Einsichten aus seiner Arbeit im Raum der evangelischen Freikirchen zu berichten.

Mit einigen Bildern informierte uns Reinhold Frasch an diesem Abend zunächst über seinen Gemeindeaufbau in Spanien.

Hier einige Stichpunkte zum Thema Gemeindeaufbau:

-    Aufbau/Wachstum bedeutet auch Unruhe
-    Es ist wichtig zu wissen, wie die Menschen leben.
     Was ist bei mir anders als bei diesen Menschen dort? Was ist mein Glaube?
-    Merken die Leute, was meinen Glauben ausmacht?
-    Was möchte Gott von uns an diesem Ort?
-    Wir müssen uns aufs Wesentliche konzentrieren. Wir können nicht alles
     machen.
-    Kontakte knüpfen
-    Wen können wir erreichen?


Dazugehören - Verhalten - Glauben.

Zunächst fühlen sich die Angesprochenen „dazugehörig“, danach ändern sie ihr „Verhalten“ und kommen dadurch zum „Glauben“.

Wo wir bereit sind, uns einzusetzen, da wächst etwas.

Die wichtigste Schaltzentrale ist jedoch das Gebet.


Am nächsten Tag, Sonntag, hielt Reinhold Frasch eine Predigt über 2. Mose 33, ab Vers 12 „Weitere Verhandlungen Moses mit Gott über die fernere göttliche Leitung des Volkes“ und „Gott verspricht Mose das Schauen seiner Herrlichkeit als Gnadenbeweis“:

Nachdem das Volk Israel das goldene Kalb anbetete, zog Gott sich zurück. Mose bittet um Vergebung und hat 3 Wünsche an Gott.

1.)     Lass mich Deine Pläne erkennen (mit Gott verhandeln). Ich muss wissen, was kommt. Ich will Dich/Gott verstehen wollen. Gott geht darauf ein, zwar nicht sofort, aber doch.

2.)     Woran soll man Gott erkennen? Mose will, dass Gott mitgeht. Engel allein reichen nicht. Was sonst unterscheidet die Gemeinde von anderen Völkern der Erde? Wie wird Gottes Begleitung sichtbar?

3.)     Mose bittet, Lass mich Dich in Deiner Herrlichkeit sehen. Sehnsucht ist da und Gott reagiert, ganz individuell.

Drei Wünsche nach dem Herzen Gottes. Gott hat die Antwort und Gottes Geist zeigt sie.

Inge Müller-Alefs


Traummelodien bei den Methodisten

Unter dem verlockenden Titel „Traummelodien aus Klassik, Gospel, Folk & Pop – eine klingende Zeitreise von Bach bis Gospel“ fand am Samstag, den 14.August in der Evangelisch-methodistischen Kirche ein Konzert der beiden Multiinstrumentalisten Vanessa Feilen und Andreas Schuss statt. In der vollbesetzten Friedenskirche erzählte Andreas Schuss nach Art der fahrenden Sänger im Plauderton die Geschichte von Nikolaus Ludwig Reichsgraf von Zinzendorf und Pottendorf (* 26. Mai 1700 in Dresden; † 9. Mai 1760 in Herrnhut), dessen 250. Todesjahr 2010 begangen wird. So erfuhren die Zuhörer, wie der studierte Jurist auf seinem Gut Berthelsdorf zunächst mährische Glaubensflüchtlinge aufnahm, um später gemeinsam mit ihnen Herrnhut unterhalb des Hutberges zu gründen. Sie erhielten überraschende Einblicke in das Eheleben der Zinzendorfs, in die frommen Abwege des Sohnes Renatus, der die „Kreuzfischlein“ erfand und entdeckten neu die Beziehungen zwischen Zinzendorf und den Brüdern Wesley. Zuletzt ließ es Schuss nicht am Gegenwartsbezug von Zinzendorf fehlen: Bis heute kommt das Losungsheft, die durch Losverfahren ermittelte Bibelverse als Leitgedanken für jeden Tag in der nun mehr 279. Auflage aus Herrnhut; und Zinzendorf war der erste, der die Fußball-Länderspiele erfand. Gekonnt garnierten die beiden Musiker die Erzählung mit Melodien und Gesängen der unterschiedlichsten Stilrichtungen, wobei sie souverän das mitgebrachte Arsenal an Blas-, Zupf- und Streichinstrumenten nutzten; dabei verstanden sie es, die Zuhörer mit Rhythmen und Liedern abzuholen und zum Mitmachen anzuregen. Ein rundum gelungener und bereichernder Abend, der noch lange nachklingen wird.

Wolf-Dieter Keßler


Fruchtbare Gemeinden und was sie auszeichnet



Buchtitel

Schnase: wie geht es weiter?

Mit viel persönlichem Engagement und Aufwand sind wir dabei, das Gemeindeseminar "Fruchtbare Gemeinden und was sie auszeichnet" durchzuführen. Ich danke noch einmal herzlich allen, die sich angemeldet haben, die den Mut haben, sich unbequemen Themen zu stellen, die diskutieren und sich gegebenenfalls mit der eigenen Nachfolge auseinandersetzen um zu fragen, was Jesus von Ihnen will für die Menschen vor Ort. Ich danke allen, die ihre Häuser für Kleingruppen zur Verfügung stellen, sowie allen, die bereit sind, eine Kleingruppe zu leiten.

Bereits jetzt müssen wir uns fragen, wie es weitergeht: wichtige Impulse und Erfahrungen dürfen nicht im Sand verlaufen. Ich stelle mir vor, dass wir aus der Diskussion der Themen des Buches wichtige Anstöße für unsere gemeinsame Arbeit an unserer Gemeinde bekommen, also eine Arbeit,  die auf die Zukunft unserer Gemeinde hin ausgerichtet ist.

Dann hoffe ich, dass einige der neuen Kleingruppen bestehen bleiben. Gemeinsam mit Reinhold Frasch plane ich eine Art von Refreshing von Kleingruppen: wir könnten ein Seminar gebrauchen über Sinn und Ziel von Kleingruppenarbeit, über offene und missionarische Hauskreisarbeit; nicht zuletzt könnten wir eine Hauskreisleiterschulung anbieten. Da ist sicher vieles denkbar.Wichtig ist für mich, dass ihr euch Notizen aus eurer Lektüre von Schnase, aus eurem Nachdenken und Diskutieren macht und diese an mich weiterleitet, damit wir an einigen ausgewählten Punkten in den nächsten Jahren weiterarbeiten können.

Wolf Dieter Keßler

Am 11. April gab es einen Gottesdienst, in dem uns von den Kleingruppen berichtet wurde, was in den einzelnen Hauskreisen an Schwerpunkten herauskam. Diese Ergebnisse wurden mitprotokolliert und werden vom Gemeindevorstand nochmal im Detail analysiert. Es wird beraten, welche Vorschläge für uns als Gemeinde in Frage kommen. Dass viele der Teilnehmer bereits Ziele für sich definiert haben, kam in diesem Gottesdienst auch zum Ausdruck.

Helga Högerle


Verständlich vom Glauben reden




Quelle: radio m

Am Freitag, 16. April 2010, war Matthias Walter, Leiter von radio m, bei uns zu Gast, um den Workshop "Verständlich vom Glauben reden" bei uns zu halten.

Um verständlich vom Glauben zu reden, müssen wir uns erst fragen, was eigentlich unsere Gesellschaft auszeichnet? Durch Hilfsmittel wie den "Religionsmonitor" kann man herausfinden, dass nur etwa ein Drittel der Menschen sich überhaupt nicht für religiöse Fragen interessiert. D.h. die anderen zwei Drittel sind entweder auf der Suche (sie spüren eine bestimmte Sehnsucht nach Ewigkeit, über die sie auch gerne ins Gespräch kommen) bzw. sie sind bereits Anhänger einer Religion.

Eine weitere Frage war: Wie sehr leiden Sie darunter, nicht chinesisch sprechen zu können? Übertragen auf den Glauben bedeutet das: die Menschen wissen nicht, was es bedeutet, Christ zu sein, und was man denn da so macht. Es fehlt ihnen doch nichts, wenn sie es nicht sind.

Wir lernten im weiteren Verlauf viel über Kommunikation (vom Glauben reden) und bekamen sehr viele schöne und gute Zitate mit auf den Weg, z.B. "Man kann nicht nicht kommunizieren" von Paul Watzlawick.
Ebenso hilfreich ist die Kenntnis des Kommunikationsquadrats der vier Zungen und vier Ohren von Friedemann Schulz von Thun. Das Fazit hieraus: Sachliche Kommunikation funktioniert nur, wenn die Beziehungsebene stimmt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die Wirkungen unserer Aussagen.
Die grösste Wirkung erzielt nicht etwa unsere Wortwahl, sondern unsere Körpersprache und auch der Klang der Stimme. Natürlich ist trotzdem die Kenntnis der sogenannten Lust- bzw. Frustwörter hilfreich.

Eines war Matthias Walter besonders wichtig: wir sind Kinder unserer Zeit, wir sollen deshalb auch "Zeitgenossen" sein! Bescheid wissen, über aktuelle Themen, Trends beobachten.
Wir bekamen einen (oft heiteren) Einblick in die geheimen Inspirationsquellen - wir lernten seinen Nachbarn "Wolfgang" ein wenig kennen; wir wissen jetzt, dass wir öfters mal mit dem Zug fahren sollten, dort kann man unglaubliche Impulse aus interessanten Begegnungen sammeln; und es schadet nicht, gelegentlich die Schlagzeilen der Bild-Zeitung und des Spiegels auf uns wirken zu lassen - da diese in der Lage sind, Trends zu prägen.
Es geht darum, Anknüpfungspunkte zu finden - was treibt die Menschen derzeit um? Wir müssen "hinhören" auf die tieferen Fragen unter der Oberfläche.

Ein weiteres Zitat von Andrea Schwarz lässt uns nachdenken: "Wir brauchen niemandem unsere Rede und Antwort ungefragt hinterher tragen - aber wir sollen so leben, dass man uns fragt".

Vom Glauben reden - es ist schwierig zu erklären, warum man glaubt. Wir möchten für die "Schönheit eines Lebenskonzepts" werben. Das gelingt, wenn wir persönlich und authentisch sind. Dazu passt auch der Vergleich, "Korrespondent Gottes" zu sein. Wir berichten über den GLauben, wie über ein Land, das unser Gegenüber noch nicht kennt.

Um verständlich reden zu können, muss ich mich auskennen - d.h. ich sollte über Wissen aus der Bibel verfügen, treffende und betreffende Geschichten erzählen, von eigenen Erlebnissen berichten, Bilder des Glaubens malen, damit andere sich ein Bild machen können.

Notizen zum Abend von Helga Högerle

Zur Person Matthias Walter:
Jahrgang 1960, arbeitet seit 1999 in der Rundfunkmission. Zuvor Verlagswirtschafts- und Theologiestudium. Dann Pastor in Nürnberg und Stuttgart. Zuletzt als Pastor im Medienwerk der Emk mit dem Aufgabengebiet der Betreuung von Verlagsprodukten. Radioerfahrung seit 1989. Seit Juli 2005 Leiter von Rundfunkmission / Radio M.

Infos zu radio m - inclusive tägliche Andachten - gibt es hier: http://www.radio-m.de


Paulus von Tarsus, ein ADONIA e.V. - Konzert



Das Musical Paulus von Tarsus beschreibt, wie Jesus dem Christenverfolger Paulus begegnet und sein Leben eine total unerwartete Wendung nimmt.
Spannend und dramatisch.

Im Rahmen seiner Deutschlandtournee gastierte der Jugendchor ADONIA auch in Laichingen. Am Samstag, den 10. April fand das Konzert in Laichingen in der Daniel-Schwenkmezger-Halle statt. Der Chor bestand aus etwa 70 Sängerinnen und Sängern im Alter von 12 bis 18 Jahren, mit Band und eigener Tanzgruppe.

Die Vorführung der Jugendlichen wirkte absolut professionell und man spürte ihre Begeisterung, in diesem großen Chor mitzusingenn und sich in den Theater-Rollen, den Solo-Gesängen oder der Tanzgruppe einzubringen.

Diese gemeinsame Woche hat die Gemeinschaft der Teens, aber auch ihr Wissen über Paulus und die damalige Zeit, die Verfolgung der Christen intensiv gefördert. Man hat ihre echte Begeisterung und ihren Glauben an Jesus Christus spüren können.

Wir danken euch für dieses tolle Konzert!

 

Weitere Informationen zu Adonia und dem Musical finden Sie auf der Internetseite von Adonia.

 




Stabwechsel des Laienmitglieds
Foto von Johannes Keßler





Seniorenausflug nach Bad Ditzenbach
Foto von Wolf-Dieter Keßler