EmK Laichingen
Bezirk der
Evangelisch-methodistischen Kirche
in Laichingen
Freitag, 15. Dezember 2017

Gemeindefreizeit Georgenhof

Am 22.06. ging es los: Gemeindefreizeit 2012 Start. Nach der Anreise hieß es zunächst Koffer auf die Zimmer, Betten beziehen und ab auf den Sportplatz. Da wir grillen wollten, mussten wir natürlich zunächst Bierbänke und Tische aufstellen, um Sitzgelegenheiten zu schaffen. Nach dem Essen hieß es wieder: ab auf den Sportplatz oder zum Fußballschauen. Als dann alle im Bett waren, wurde es langsam still auf dem Georgenhof.

Am nächsten Morgen hieß es um 8:30 Uhr: Raus aus den Federn und ab zum Frühstück. Danach bekam Kristina ihre Gelegenheit, in die Lostöpfe zu greifen, um den Spül-Abtrockendienst zu bestimmen. Für die glücklichen Gewinner hieß es ran in der Küche - der Rest hatte Freizeit. Am Vormittag gab es eine Einheit zum Thema ,,Glaube am Montag“. Während am Mittag die Jugendlichen eine Wasserschlacht auf dem Georgenhof veranstalteten, genossen die anderen die Zeit bei verschiedenen Ausflügen. Manche wanderten zur Wimsener Höhle, andere besuchten ein Automuseum. Den Abend dieses Tages verbrachten wir in einer gemeinsamen Runde und lachten viel, denn auf dem Programm stand ein bunter Abend, an dem wir mit verschiedenen Spielen unsere Zeit verbrachten. Nach diesem Programmpunkt gingen manche ins Bett, während andere noch eine Weile aufblieben, um Spiele zu spielen oder noch ein bisschen zu reden.

Am nächsten Morgen dauerte es  ziemlich lange, bis alle (Jugendlichen) da waren. Nach dem Frühstück und dem Abwasch gab es einen Gottesdienst mit Abendmahl, in dem Wolf-Dieter noch einmal das Thema ,,Glaube am Montag´´ aufgriff. Zu diesem Thema hatten wir auch schon während der Freizeit 2 Andachten mit Gruppenarbeit. Nach dem Gottesdienst und dem Mittagessen hieß es dann auch schon wieder Zusammenpacken und Abfahrt.

Für mich besonders schön war: Die tolle Gemeinschaft zwischen den verschiedenen Altersgruppen.

Florian Wörz


Einsegnungsgottesdienst am 20.05.2012



Strahlender Sonnenschein - volle Kirche. Schöner konnte "ihr" Fest nicht beginnen, das Fest der Einsegnung von Lewin Berger, Ellen Burkhardt, Laura Enderle, Lukas Heckel, Johannes Keßler, Jonathan Oesterle, Florian und Patrick Wörz. Durch ein wunderschönes Vorspiel von Julia und Jannik Wörz sowie 2 Lieder der Jugendlobpreisband wurden wir auf den Gottesdienst eingestimmt.

Danach konnten wir die Schauspielkunst der Einzusegnenden erleben mit einem Anspiel "Klassentreffen". Nach und nach trafen die früheren Schulkollegen/innen ein, um sogleich, nachdem sie sich dann wiedererkannt haben, mit ihrem sozialen Aufstieg zu prahlen; Outfit, Urlaubsreisen und berufliche Erfolge waren ihr beliebtes Thema. Nur der erfolgreiche Metzger ließ durchblicken, "woher" man eigentlich kam, was dann manchem doch peinlich war und man nicht daran erinnert werden wollte. Nur einen konnten sie nicht zuordnen und sein zufriedenes, ausgeglichenes Wesen gefiel ihnen gar nicht. Er gab sich jedoch nicht zu erkennen und wies sie nur darauf hin, wie schade es sei, dass sie noch nicht begriffen hätten, was im Leben wirklich zählt.

In der anschließenden Predigt ging Pastor Keßler darauf ein, dass wahres Leben nur bei Jesus zu finden ist, der uns so liebt wie wir sind und hinter unsere Masken schaut.

Danach erhielten die Jugendlichen ihre Einsegnungs-Sprüche und sie wurden einzeln von Pastor Keßler und einer Vertrauensperson gesegnet und mit einem persönlichen Wort der von ihnen jeweils persönlich ausgesuchten Vertrauensperson angesprochen. Zusammen sang die Gruppe gemeinsam noch das Lobpreislied: "Wo ich auch stehe, Du bist schon da".

Als Vertreter der Gemeinde sprach Dietmar Frank die Jugendlichen an und verwies auf die allgemeinen, auch politischen Sparmaßnahmen  und darauf,  dass das Sparen den Schwaben ja sozusagen im Blut liegt. Bei Gott jedoch sei Sparen nicht angesagt. Er ist verschwenderisch, was man besonders in der momentanen Farbenpracht in der Natur sieht, aber besonders verschwenderisch ist er in seiner Liebe zu uns. Mit einem Buch, in welchem ihnen die Liebe Gottes "entgegenschlägt" und einer farbigen Taschenlampe und ihrem Schein erinnerte er sie daran, dass Gott dafür sorgt, dass es immer wieder hell wird.

So ging ein besonderer Gottesdienst zu Ende, der uns und auch den Jugendlichen noch lange in Erinnerung bleiben wird.


Inge Müller-Alefs


Männerausflug: Wanderung zur Mindelheimer Hütte im Kleinwalsertal








Fotos von Matthias Wörz

Am 29. September 2012 machten sich fünf Männer Ü30 U60 (so die Altersvorgabe von Initiator Matthias Wörz) aus der Gemeinde auf ins Kleinwalsertal um eine gemeinsame Wanderung zu unternehmen.

Wie den Bildern zu entnehmen ist, war der Aufstieg zuerst und der Abstieg am Ende durch Nebel zu schaffen. Ab einer bestimmten Höhe hatten sie aber schönstes Bergwetter und konnten eine schöne - aber dennoch anstrengende - Herbstwanderung erleben.


Unterhaltsame Tierversammlung, die Fragen aufwirft

Am vierten Advent wurden wir begrüßt von Niklas am Tenorhorn, begleitet von Magdalene Schmid, die „Tochter Zion“ spielten. Die Gemeinde sang noch ein paar schöne Kanons und Weihnachtslieder.

Dann bevölkerte sich die aufgebaute Bühne mit den unterschiedlichsten Tieren, angefangen von kleinen Hasen bis hin zum ausgewachsenen Bär mit Zottelmähne. Die soeben einberufene Tierversammlung kommt gleich zur Sache, d. h., der Löwe erklärt, warum er alle zusammengerufen hat: die Katze hat bei den Menschen ein Fest kennen gelernt, das ihr so gut gefallen hat, dass sie es auch bei den Tieren einführen will. Die Katze erklärt nun etwas ausschweifend, was sie von Weihnachten weiß. Da sich aber die Tiere selbst noch ein Bild machen wollen, schwärmen erst mal alle aus, um die Menschen noch mal zu beobachten.

Als sie sich alle wieder treffen, ist sich der Löwe sicher: das Weihnachtsfest muss eigentlich „Löwenfest“ heißen, da das Wichtigste dabei das Essen ist…

Der Pfau dagegen meint, da es bei dem Fest nur um Äußerliche Dinge gehe, sei das ein Fest speziell für ihn.

Die Gans ist sehr traurig und findet, das sei gar kein Fest- nur eine traurige Zeit für Gänse!

Für den Bär steht fest, dass Weihnachten ein Bärenfest ist: das Wichtigste ist Ausruhen und Schlafen!

Doch der Hase hat gedeutet, dass es ein Hasenfest ist: die Menschen machen es wie die Hasen: Zick-zack-hinlaufen-herlaufen.

Als die Schnecke endlich ankommt, liefert auch sie ihre Theorie: es muss ein Schneckenfest sein, da man dazu ein Haus braucht, in das man sich zurückziehen kann und alles dicht macht.

Der Löwe befiehlt schließlich, dieses Fest auszuprobieren, was jedes Tier auf seine Weise tut.

Sehr schnell merken aber einige, dass es so keinen Spaß macht.

Jetzt tritt der Esel auf den Plan, der von seinem Ur-ur-ur-Urgroßvater erzählt. Dieser hat von der ursprünglichen Weihnachtsgeschichte erzählt, bei der er selbst anwesend war. Er ist selbst sehr berührt von der Geschichte, die er allen aus Eselsicht erzählt, zumindest zum Teil.... denn zum zweiten Teil lädt er für morgen ein, zum Heilig- Abend- Gottesdienst!

Pastor Keßler greift darauf noch mal die Frage der Tiere auf, ob es alles sein kann, wenn man gut gegessen und getrunken hat, man festliche Kleider trägt, es sich häuslich einrichtet, man dekoriert, es sich gemütlich macht und pausiert.

Die Tiere erleben die Sinnlosigkeit, die an Äußerem hängen bleibt, sie lassen sich aber nicht beirren und fragen nach. Auch wir sind gefragt: wollen wir das Fest Stress und Kommerz überlassen oder wollen wir es neu mit Leben füllen lassen? Geht das so einfach?

Pastor Keßler verspricht, in der morgigen Predigt weiter auf dieses Thema einzugehen.

Vielen Dank allen Kindern und Jugendlichen und den Mitarbeitern für ihr tolles Spiel!!

Michaela Berger


Gottesdienst für Jung und Alt

Am 14. Oktober hatten wir einen etwas "gemischten" Gottesdienst. Die Jugendlichen, die nächstes Jahr eingesegnet werden, (Kira Oesterle, Katharina Laux, Luca Berger, Jannik Wörz und Tobias Burkhardt) wurden der Gemeinde vorgestellt und gleichzeitig hat sich der Laichinger Beerdigungschor für mehrmals gewährtes "Asyl" (in Ermangelung eines Probenraumes im Ev. Gemeindehaus konnte der Chor in unserer Friedenskirche üben) mit 3 Vorträgen bei uns bedankt. Dies hat uns alle (besonders vielleicht die etwas "Älteren" ) sehr gefreut. Das darf ruhig einmal wiederholt werden!

Die Jugendlichen warfen mit einem gut vorgetragenen Anspiel eine wichtige und nachdenkliche Frage auf:

Eine Mutter deckt den Tisch für ein gemeinsames Mahl und das geht schon nicht ohne Schwierigkeiten ab. Die Tochter will den Tisch noch weiter nutzen für ihre Hausaufgaben, die Söhne lassen sich nur widerwillig rufen und kommen streitend an den Tisch und auch der Vater lässt auf sich warten, da er noch die Börsenberichte lesen muss. Als alle am Tisch sitzen, spricht der Vater das "obligatorische" Tischgebet. " Komm, Herr Jesu, sei Du unser Gast". Plötzlich klingelt es an der Haustüre und der erbetene Gast erscheint wirklich. Unangenehm berührt lässt es die Familie zu, dass Jesus mit am Tisch sitzt und nur höflicherweise bitten sie ihn, auch noch etwas länger zu verweilen.

Als Gast ist Jesus zwar willkommen, zu mehr aber sind sie nicht bereit. Er wird verabschiedet mit den Worten, kommen Sie mal wieder. Dann geht man zur Tagesordnung über.

In der Predigt geht Pastor Keßler auf diese Situation ein. Jesus nimmt das Gebet wörtlich. Er nimmt uns ernst; doch was wäre, wenn er wirklich erscheint?  Wollen wir es auch? Wer ist Jesus für uns/mich?

Jesus will immer mehr der himmlische Vater sein, der Arzt und Therapeut unserer Seele. Er nimmt uns an, so wie wir sind - ohne Vorwürfe, aus lauter Liebe. Können wir das so annehmen?

Lassen wir Jesus in unser Leben ein? Diese Frage hat mich sehr bewegt.

Inge Müller-Alefs







Gemeindefreizeit auf dem Georgenhof




Einsegnung am 20.05.2012
Foto von Martin Wörz