EmK Laichingen
Bezirk der
Evangelisch-methodistischen Kirche
in Laichingen
Dienstag, 17. Oktober 2017

Stabwechsel des Laienmitglieds am 23./24.07.2011

Am Samstag, den 23.07.2011, traf sich ein Großteil der Gemeinde, um „Unsere
Inge“ aus dem Amt als Laienmitglied zu verabschieden. Im Foyer wurden alle mit einem Aperitif begrüßt, der farblich perfekt auf Inges Haare abgestimmt war - er schmeckte darüber hinaus auch noch sehr lecker. Das Gleiche galt für‘s anschließende Essen: das Fleisch war sehr gut und die Salate ließen keine Wünsche offen.
Gesättigt trafen sich dann alle im Kirchenraum, zu einer „Stunde der Überraschungen“. Eröffnet wurde diese vom Projektchor, der ein Medley aus „Oh when the saints“ und „Bau nicht dein Haus auf den losen Sand“ zum Besten gab. Es folgte ein Gedicht von Reni Haase, dessen Quintessenz war: „die Ursache aller frohen Dinge, ist mit Abstand unsere Inge.“ Danach erfreuten uns Wolf-Dieter und Erich mit einem Musikstück, bevor dann zwei große (Beate und Dietmar) und ein kleiner Engel (Sarah) zu fetzigen Rhythmen (Sing Halleluja...) nach vorne tanzten. Sie trugen ein Gedicht vor, in dessen Verlauf Inge von vielen Gemeindegliedern Geschenke bekam, zum Beispiel Schokolade von Renaade, eine Schmerztablette von Babette oder einen Kräutertee von Dorothee. Nach diesem lustigen Auftritt kam ein etwas granteliger Typ auf die Bühne, der sich als Wilhelm vorstellte (im richtigen Leben heißt er Martin) und gleich klarstellte, dass er hier als Hausmeister die gute Seele sei und immer für Ordnung sorgen würde. Er trug ein Gedicht mit sehr eigenwilligen Reimen vor und ermahnte uns abschließend, nicht zu viel Unordnung zu hinterlassen. Doch dann war Schluß mit lustig. Inge wurde gebeten, nach vorne zu kommen und während das Lied „Für mich soll' s rote Rosen regnen“ lief, überreichten 12 Männer aus der Gemeinde ihr rote Rosen – der Erste ihr Sohn Jan und als Letzter ihr Mann Reinhard. Anschließend musste Inge, unterstützt von zwei Helfern, anhand derer, die aufstehen, erkennen, welche Gemeindegruppe gesucht wird. Als diejenigen gesucht wurden, die schon einmal von Inge gedrückt worden waren oder schon mit ihr gelacht hatten, tat sie sich etwas schwer, weil da einfach alle aufstanden … ! Als Nächtes wurde das Geschenk überreicht, wobei es hier zu einer kleinen „Stolperpanne“ kam. Inge bestand diesen letzten Stresstest jedoch glänzend und ließ auch die dann tatsächlich überreichten Weinflaschen nicht fallen. „Das wünsch ich dir“ , ein musikalisches Geschenk von Jan, stand als Nächstes auf dem Programm. Abschließend wurde dann von Birgit und Helga ein Buchzeichen überreicht mit dem Bild der 12 Körbe, die bei der Speisung der 5000 übrig geblieben sind, als Symbol für die 12 Jahre im Amt und dem Aufdruck: „Was davon bleibt … !?“ Zum Abschluss sang der Projektchor ein Abendlied, bevor sich dann alle am Nachtischbuffet bedienen und den gelungenen Abend ausklingen lassen durften. Hierfür ein ganz herzliche „Dankeschön“ an das Organisationsteam rund um Birgit.
Bereits am nächsten Morgen ging es weiter mit den Feierlichkeiten. An diesem Sonntag war der offizielle „Stabwechsel“. Eröffnet wurde der Gottesdienst von Mara und Levin, bevor uns dann die Jugendlobpreisband in die Anbetung führte. In seiner Predigt legte Wolf-Dieter dar, dass Gemeinde immer in Bewegung sei und nicht für sich allein lebe, sondern immer das Anliegen habe, dass noch mehr Menschen unseren Gott erfahren. Im Anschluss daran folgte der Dank an Inge und Tom samt ihren Ehepartnern, sowohl verbal als auch vom Projektchor gesungen. Dann überreichten diese zwei – quasi als letzte Amtshandlung – die Staffelhölzer an ihre Nachfolger. Diese „Hölzer“ waren sehr schön gestaltet: ein Teil war ganz klar strukturiert und der Andere eher blumig und kreativ. Diese Muster waren als Bild für die Gemeinde gedacht, die ja auch aus sehr unterschiedlichen Leuten besteht. Gefüllt waren die Stäbe mit hilfreichem Inhalt, bestehend aus einer Überraschung, Dingen für das leibliche Wohl und ermutigenden aber auch herausfordernden Bibelversen. Inge und Tom überreichten ihren Nachfolgern Dietmar und Helga natürlich auch ein Buchzeichen – Tradition verpflichtet! Dieses trug die Aufschrift aus Matth. 6, 21: Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. Abschließend wurden die „Neuen“ gesegnet, sie wurden bevollmächtigt und in die Leitungsverantwortung gerufen.
Wir als Gemeinde bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei Inge und auch
bei Tom für den Dienst der vergangenen Jahre und wünschen Dietmar und Helga Gottes Segen, seine Kraft und Gelassenheit für ihr Amt.

Kristina Wörz


Seniorenausflug nach Bad Ditzenbach am 15.07.2011

Am Freitag, den 15. Juli 2011, schwärmten 18 unserer Senioren aus. Mit 5 Autos ging es nach Bad Ditzenbach ins Kräuterhaus St. Bernhard.

Nach der freundlichen Begrüßung wurde uns ein Film über die Herstellung der vielfältigen Produkte des Hauses gezeigt. Die Rohstoffe (Blüten, Früchte, Blätter) kommen aus kontrolliertem Anbau aus Deutschland, aber auch aus tropischen Gebieten.

Weiter ging es mit einem kurzen Fachvortrag über gut bzw. weniger gut funktionierende Gelenke und was deren Beweglichkeit beeinträchtigen kann. Für die ältere Generation hat die Referentin natürlich viel Bewegung empfohlen - wobei längeres Training in gemäßigtem Tempo einem kurzen „Leistungssport“ vorzuziehen sei. Ganz wichtig sei auch, dass im Körper das Saure/Base-Verhältnis stimme. In heutiger Zeit sei häufig eine Übersäuerung zu beobachten. Empfohlen wurden selbstverständlich Präparate aus dem Hause St. Bernhard, die die Balance im Stoffwechsel wieder herstellen und die Organe Magen, Darm, Leber und Nieren unterstützen bzw. entlasten.

Beim anschließenden Rundgang im Kräutergarten konnten wir dann die große Kollektion der winterharten Heilpflanzen bestaunen. Da diese oft unscheinbar aussehen, wurde mit zusätzlichen Zierpflanzen eine tolle Farbkomposition in zehn Themenbereichen erreicht.

Vom schönen Wetter begünstigt, machte es Spaß, durch diese lehrreiche Botanik zu „wandeln“ oder im Pavillon sitzend, Meeresluft zu schnüffeln - Pardon- einzuatmen.

Mit einem gemütlichen Vesper in Gosbach klang der Nachmittag aus.

Richard Frasch


Bathseba in Laichingen

Rund 70 Teenies und Mitarbeiter haben bei Ihrer Ostertour am Samstag, den 30. April 2011 in Laichingen Station gemacht. Die von ADONIA e.V. verantwortete und von der Evangelisch-methodistischen Kirche, Gemeinde Laichingen, auf die Alb geladene Gruppe mit Chor, Theaterspielern, Tänzern und Erzählern brachte in diesem Jahr das Musical „Bathseba“ auf die Bühne. Die biblische Geschichte um König David, der seiner Nachbarin Bathseba beim Baden zusieht und schließlich über eine Leiche geht, um sich diese Frau zu nehmen, wurde in ihrer ganzen Dramatik vorgetragen. Der Einstieg mit der Hochzeit zwischen Bathseba und ihrem Mann Uria  mit dem Versprechen gegenseitiger Treue schlug gleich zu Beginn nachdenkliche Töne an. Spannend wenig später der Chor mit seinem Lied „Nicht zu spät, Du kannst noch stoppen“, der den Punkt markiert, ab dem es für David kein Zurück mehr gibt und das Schicksal seinen Lauf nimmt. Dramatischer Höhepunkt des Stücks dann der Tod des Erstgeborenen von David und Bathseba, bevor klar wird: der zweite Sohn dieser Beziehung wird Davids Nachfolger auf dem Thron: Salomo. Auf Davids Reue  hin folgt Gottes Vergebung. Er gewährt einen Neuanfang – vom Chor dargestellt mit dem Lied „Es geht weiter, Gott hat den perfekten Plan“.

Am folgenden Sonntag bereicherte der ADONIA-Chor auch den Gottesdienst zum Wissensspiel der Einsegnungskinder in der Evangelisch-methodistischen Kirche, bevor die Teilnehmer der Tour, sowie ihre Mitarbeitenden wieder den Heimweg in den Alltag antraten.

Die Evangelisch-methodistische Kirche, die einen nicht geringen Anteil an der Organisation des Konzerts hatte, dankt herzlich allen Quartiergebern und Helfern bei Werbung, Verpflegung, Fahrten, sowie beim Auf- und Abstuhlen der Halle.

Wolf-Dieter Keßler


Innehalten und aufatmen

Diese Sehnsucht ist in uns allen. Oft fehlt uns die Gelegenheit dazu. Manchmal geht das unter im Trubel des Alltags. Da hilft es, einfach mal das Haus zu verlassen und an einen Ort zu gehen, wo das leichter möglich ist. Diese Gelegenheit boten die Stundengebete von Gründonnerstag bis Ostersonntag. So bestand an sieben Terminen Gelegenheit sich in der Kirche zu treffen, um zu singen, zu schweigen, auf Texte der Osterbotschaft zu hören und Psalmen zu beten. Eine kleine Gruppe von Gemeindegliedern nutzte dieses Angebot. Wir sollten an dieser Form dran bleiben, und da wir jetzt einen Raum der Stille haben, verfügen wir auch über das passende Ambiente.                                                                        

Alfred Schmid


Seniorenausflug nach Blaubeuren am 18.03.2011

Sei nicht so sicher im Blick auf den morgigen Tag;

denn du weißt nicht, was er dir bringen wird.

                                           Sprüche Salomons 27,1

Zwanzig echte, angehende und möchte-gerne Senior(inn)en trafen sich in Blaubeuren, um eine Führung durch den Klosterinnenhof und zum Hochaltar mitzumachen.

Natürlich erhoffte man sich bei der Planung einen schönen Frühlingstag. Der Tag war jedoch recht kühl, aber wenigstens trocken. (siehe 27,1)

Die Stimmung war ausgezeichnet und nach kurzem Fußmarsch erreichten wir die Klosteranlage.

Doch dann kam die Nachricht, dass wegen Renovierungsarbeiten kein Zutritt zum Innenbereich möglich sei. (siehe nochmals 27, 1)

Spätestens jetzt konnte man die abgeklärte Gelassenheit der echten, angehenden und möchte-gerne Senior(inn)en feststellen.

Und da unser humorvoller Führer Peter Schmid viele interessante Anekdoten und ein reiches Detailwissen vermitteln konnte, wurde die Führung im Außenbereich trotz der unerwarteten Programmänderung doch noch zum spannenden Erlebnis.

Die reichhaltige und wechselvolle Geschichte des Klosters und der Stadt Blaubeuren wurde uns plastisch vor Augen geführt. Auch so manche charaktervolle Persönlichkeit, welche hier wirkte oder verweilte, konnte uns P. Schmid vorstellen.

Nach 1 ½ Stunden kroch uns die Kälte dann aber doch langsam in die Knochen und wir machten uns zielstrebig auf Richtung Innenstadt.

Der Weg führte durch Klein Venedig, vorbei an der ehemaligen Friedhofskapelle beim Spital sowie am Kleinen Großen Haus und am Großen Haus bis zum Rathaus. Auch bei diesem Rundgang konnte man noch manches interessante Detail erfahren.

Im Hotel Löwen konnte sich unser ausgekühlter Teilnehmerkreis schließlich regenerieren und den Nachmittag ausklingen lassen.

Gott schenkte uns in schöner Gemeinschaft einige wertvolle Stunden!

Hans Schwenkschuster


Passafeier am Gründonnerstag

Es war ein besonderer Abend, an dem wir als Gemeinde den Beginn des Passafestes, den sog. Sederabend (Seder = Ordnung), miteinander feierten. Nach einer Einführung saßen wir an festlich gedeckten Tischen. Unser Pastor Wolf-Dieter Keßler leitete uns souverän durch die jüdische Haggada (Handlungsanweisung ), einer  bestimmten Ordnung, nach der messianische Juden, das sind Juden, die Jesus von Nazaret als ihren Messias erkannt haben,  diesen Abend gestalten. So feierten wir Christen in bewusstem Rückgriff auf uns unsere jüdischen Wurzeln. Wir sind  geistlich verbunden mit unseren jüdischen Geschwistern, weil der Apostel Paulus im Römerbrief (Kap 11 ) schreibt , dass wir Gläubigen aus den Nationen  wie ein Trieb eingepfropft sind in den Ölbaum Gottes gemeinsam mit den gläubigen Juden. Wir gehören zusammen, denn es ist ein Gott und der eine Messias, der uns beide erlöst.

Das Passafest erinnert an die Befreiung Israels aus der Knechtschaft Ägyptens. Verschiedene symbolische Speisen und Handlungen machen die Geschichte lebendig: Salzwasser steht für die vergossenen Tränen, die Schärfe des Meerrettichs für die Leiden in Ägypten, ein braunes Fruchtmus für die Herstellung von Lehmziegeln und ein Knochen für das Opferlamm. Besondere Bedeutung haben die drei Matzen, die ungesäuerten Fladenbrote, die Gott Vater, den Sohn und den Heiligen Geist darstellen. Die mittlere Matze steht für Jesus Christus, der  am Kreuz starb, begraben wurde und aus dem Grab auferstand.

Ein  kleiner Teil der Sederfeier  ist das Abendmahl, wie wir es kennen. Als Jesus das letzte Passa feierte, nahm er den mittleren Matzen, der schon zuvor zerbrochen worden war, und verteilte ihn an die Jünger und gab eine neue Deutung: „ Das ist mein Leib… .“

Vier Kelche werden im Verlauf des Sederabends getrunken: Es sind die Kelche der Heiligung, des Gerichts, der Erlösung und der Hoffnung. Beim dritten Kelch, dem Kelch der Erlösung, bezeichnete Jesus den Wein als sein Blut. Damit hat sich Jesus eindeutig als das wahre Passalamm geoffenbart, das die Sünde der Welt trägt, befreit von der Macht der Sünde und des Todes und neues, ewiges Leben schenkt. Der Becher der Hoffnung erinnert uns an das Wiederkommen unseren Herrn in Macht und Herrlichkeit.

Zur Liturgie gehörten selbstverständlich die Geschichte vom Auszug der Israeliten aus Ägypten, Lobpreis in Liedern und Psalmen, Gebete, Texte aus den Evangelien, Briefen und der Offenbarung. So leuchtete die ganze Heilsgeschichte und eine Fülle göttlicher Verheißungen auf, ein Grund zu großer Freude und Dankbarkeit gegenüber Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus, den auch wir als unseren Vater kennen.                   

Barbara Straub


Eröffnung Café Pause

Am 04.02.2011 starteten wir zum ersten Mal öffentlich unser neu gegründetes "Café Pause". Alles war vorbereitet: Tische liebevoll gedeckt, frischer Kuchen dekoriert, kalte Getränke sowie die Kaffeemaschinen standen bereit. Die Mitarbeiter waren gespannt, wie das Café angenommen wurde und wir alle wurden angenehm überrascht. Zwischen 20 - 25 Personen (aus der Gemeinde und auch Fremde) besuchten unser Café und hielten es lange aus. Es war bunt gemischt: junge Mütter mit Kindern, Alleinstehende und Ehepaare. Es wurde sich angeregt unterhalten, gelacht und geplauscht. Genau so, wie wir es uns vorgestellt haben.

Eine "Holzfigur", die am Bürgersteig aufgestellt war, lud ebenfalls ein und mancher Spaziergänger wurde darauf aufmerksam.

Wir sind gespannt auf das nächste Treffen und hoffen, dass es eine gute Einrichtung wird, um einfach mal "die Seele baumeln zu lassen".

Inge Müller-Alefs


Schulanfangsgottesdienst 2011




Bild: Inge Müller-Alefs

„Das Leben ist wie ein Puzzle - jede Begegnung ist ein Teil meines Lebens“. Mit diesem Satz, der auf einen Zettel mit einem darauf geklebten Puzzleteil stand, wurde jeder Gottesdienstbesucher am Eingang begrüßt und Dietmar Frank erklärte in seiner Predigt, was es mit diesem Satz auf sich hat.

Zunächst wurden wir gefragt, ob wir denn aus dem einzelnen Puzzle erkennen könnten, welches große Puzzle gemeint sein könnte.  Danach klärte er uns über die verschiedenen Formen eines Puzzles auf. Es gibt kleine ab ca. 10 Teile, es gibt verschiedene Formen, z.B. die Form eines Balles oder einer Pyramide und das größte Puzzle besteht aus 32.256 Teilen, wiegt 25 kg, ist über 10 qm groß und muss mit einem Trolley transportiert werden.

Danach beleuchtete er ein Puzzle in Bezug auf unser Leben:

1.  Wir alle sind Teile eines großen Puzzles und unser Leben ist ein besonderes Puzzle. Jedes Teil ist einzigartig, hat eine andere Form, eine andere Farbe und passt nur an einen einzigen Platz. Jeder Mensch ist daher einzigartig, unverwechselbar in seiner Art, in seinem Aussehen, in seinem Reden .....

Jeder Mensch ist ein Abbild Gottes - ein Gedanke Gottes für einen Platz, den kein anderer einnehmen kann. Jeder hat seinen Platz in Gottes Plan auf dieser Erde.

2. Jedes Puzzle-Teil für sich allein macht keinen Sinn. Es ist nicht möglich, sich     anhand eines Teiles das ganze Bild vorzustellen. Damit sich ein konkretes Bild abzeichnen kann, brauchen wir Menschen um uns herum, die dazu beitragen, dass wir uns sicher fühlen an unserem Platz, die uns Halt geben. Jede Begegnung mit anderen Menschen trägt dazu bei, das Puzzle unseres Lebens zu vervollständigen.

3. Jedes Teil eines Puzzles ist unverzichtbar. Es gibt bei einem Puzzle keine wichtigen  und keine unwichtigen Teile. Alle sind wichtig. Das wirkt sich auch aus auf unseren Umgang miteinander.

Unser Leben ist das größte Puzzle - wir liegen oder stehen mittendrin und fragen, wo welches Teil hinkommt. Eine Menge Teile passen nirgendwo hin und es passen oft nicht alle Teile zusammen. Doch Gott kennt unser vollständiges Bild. Er ist der Rahmen unseres Puzzles. Die Liebe Gottes steht fest und sie hält uns, jeden einzelnen.

Am Endes des Gottesdienstes wurden wieder allen Schüler/innen, Lehrer/innen, Auszubildenden ein „Vitaminstoß“ in Form einer Süßigkeit mitgegeben und sie wurden mit einem besonderen Segen, dass es keinen Tag geben sollte, an dem sie alleine sind, in den Schulalltag verabschiedet.

Inge Müller-Alefs


Halloooooo ! Ist da Jemand ?



Oh ja da war jemand, sogar richtig viele! Allen voran die vier noch etwas nervösen Einzusegnenden Felix Enderle, Max Eppler, Joschua Laux und Julia Wörz und natürlich eine große Zahl festlich gekleideter Gäste sowie die Gemeinde. Herrliches Frühlingswetter steigerte die Freude auf den Tag der Einsegnung am 8.5.2011 zusätzlich. Umrahmt wurde der lebendige Gottesdienst, in der schön geschmückten Kirche, von der Jugendlobpreis-

band und verschiedenen Musikstücken der Familien Laux und Wörz an Saxophon, Klavier und Querflöte.

Als Einleitung zur Predigt agierten die vier Jugendlichen in einem Sketch, der anschaulich klarmachte, wie abhängig wir von der medialen Vernetzung in unserer Gesellschaft sind. Am Ende hat Julia, im Urlaub auf einer Trauminsel, kein Netz und kann ihren Freunden weder vom Traumurlaub erzählen, noch ihnen den Mund wässrig machen. Sie beendet ihr Telefonat mit einem verzweifelten :“Hallooo! Ist da jemand?“ 

Ja da ist jemand und hört dich und mich. Mögen alle Telekommunikationsnetze dieser Welt zusammenbrechen, Gottes Netz steht!! Seine Notrufnummer - Psalm 50,15 – ist immer und überall gültig und wählbar. Gottes Netze brechen auch dann nicht zusammen, wenn ich von allen/allem anderen verlassen werde. Gott ist immer auf Empfang! Ihm kann ich alles sagen,

auch das was ich sonst niemanden anvertrauen kann, die schwierigen, dunklen Seiten meiner Persönlichkeit, die ich mir vielleicht selbst kaum eingestehen kann.

Diese Aussagen der Predigt unseres Pastors wurden durch eindrucksvolle Bilder auf der Leinwand untermalt. Als Höhepunkt folgte die Segnung der vier Jugendlichen. Ein schöner Brauch ist es dabei, eine Vertrauensperson des Jugendlichen einzubeziehen, die/der sehr persönlich gute Worte und Wünsche weitergibt.

Ein fröhlicher festlicher Gottesdienst, mit dem wir euch vier Jugendlichen zurufen möchten:  „Es ist schön, dass es euch gibt und ihr Teil unserer Gemeinde seid“!

Birgit Wörz




Stabwechsel des Laienmitglieds
Foto von Johannes Keßler





Seniorenausflug nach Bad Ditzenbach
Foto von Wolf-Dieter Keßler